container yardHier finden Sie Fälle zu Themen wie Recht, Versicherung und Transportfragen, die an das Außenwirtschaftsforum herangetragen wurden und bei denen unsere Experten mit gutem Rat unterstützen konnten.
 
 
 
  

Lieferung nach Russland und der Kunde zahlt nicht - was tun?

Ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Kassel verhandelte mit einem russischen Unternehmen mit Sitz in Moskau eine Warenlieferung im Wert von 100.000 Euro.
Es gelang dem deutschen Unternehmen seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zugrunde zu legen. Diese sind zweisprachig, sowohl in der deutschen als auch in der russischen Sprache und beinhalten eine Klausel hinsichtlich des Vorrangs der deutschen Fassung.
Das russische Unternehmen akzeptierte die AGB und bestätigte dies schriftlich. Derart, aus Sicht des Exporteurs gut gerüstet und rechtlich abgesichert , wurde die Ware nach 30% Vorkasse produziert und ordnungsgemäß nach Moskau geliefert. Was nicht kam war der der Geldeingang über die verbleibenden 70%. Auch auf mehrere Mahnungen reagierte der russische Kunde nicht, verstand mit einem Mal kein Englisch mehr und die vorher gute Kommunikation per Telefon und EMail zeigte sich mit einem Mal gestört.
Was tun?

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Erfahrungsbericht: Deutscher Fernunterricht in den USA

So erleben wir den Unterricht in der Ferne! Anstelle eines Fallberichtes finden Sie heute hier einen Erfahrungsbericht der die Besonderheit und Möglichkeiten des Fernunterrichts schon im Grundschlbereich anschaulich verdeutlicht.
"Mein Mann ist von Beruf US-Soldat und ist demnach hauptsächlich in den USA tätig. Als wir im Jahr 2014 mit unserem damals 7-jährigen Sohn und unserer damals 3-jährigen Tochter von Deutschland in die USA umziehen mussten, machten wir uns als Eltern viele Gedanken darüber, wie wir unseren Kindern den Erhalt der deutschen Sprache ermöglichen könnten."

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Und dann landete die Ware im Zollager statt beim Käufer....

Wir sind ein Unternehmen der Kosumgüterindusie und haben erstmals eine Lieferung in die USA durchgeführt. Es handelte sich um eine Palette mit insgesamt 9 darauf befindlichen Kartons. Wie gewohnt haben wir als Verpackungseinheit genannt: 1 Palette.
Nun haben wir die Information erhalten, dass die Ware nicht direkt abgefertigt werden konnte, sondern wegen einer Korrektur zunächst im Zolllager verblieb. Das führt jetzt zu ärgerlichen Verzögerungen und Mehrkosten. Für eine kurze Information, was hier aus Ihrer Sicht passiert ist und ie das künftig vermieden werden kann besten Dank im Voraus.
Und so antwortet der Experte:

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Endlich startet die Geschäftstätigkeit - und dann kommt der Erpresserbrief: Verschwinden Sie aus unserem Land!

Ein Unternehmen aus der Bauindustrie hatte beschlossen in Indien tätig zu werden. Über Jahre hatte man sich mit den umfassenden Regularien vor Ort beschäftigt und die entsprechenden Ämter für die erforderlichen Genehmigungen konsultiert: Dementsprechend glaubte man sich gut aufgestellt. Doch bereits nach kurzer Tätigkeit im Land kam der Schock. Eine maoistische Organisation erpresste das Unternehmen. Sie forderte das Einstellen aller Tätigkeiten und den unverzüglichen Abzug aus dem Land und drohte andernfalls die Betriebsstelle zu sprengen. Der Geschäftsführer steckte in der Klemme. Keinesfalls wollte er das Leben und die Gesundheit seiner Mitarbeiter aufs Spiel setzen. Andererseits waren bereits erhebliche Investitionen in das indische Engagement getätigt. Was tun? Wie einen Ausweg zu finden?

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Besuch aus Indien mit ungeahnten Folgen

Im März 2012 hatten ein mittelhessisches Unternehmen Gäste aus Indien im Hause, denen eine Schulung auf eine neue Maschine angeboten worden war.
Die beiden Herren wurden in einem Hotel in unmittelbarer Nähe zum Firmensitz untergebracht.
Nach Abreise der Herren wurde das einladende Unternehmen ins Hotel gebeten. Und dann folgte die unerwartete Überraschung.
Man bekam dort gezeigt, dass der Teppichboden in dem Zimmer, in dem die Herren gewohnt hatten, total verbrannt war. Wie sich heraus stellte, hatten die indischen Besucher mit einem Gaskocher im Hotelzimmer Abend für Abend ihr Süppchen gekocht, und dabei gründlich den Boden ruiniert. Das Hotel forderte nun die Kosten für die Teppicherneuerung.
Fazit: Das einladende Unternehmen haftete für den entstandenen Schaden in vollem Umfang.

Die eigene Haftpflichtversicherung deckte die Schäden nicht, da diese ja von Unternehmensfremden verursacht worden waren. Der oben beschriebene Schaden fiel mit ca. 2.500,- € relativ gering aus. In dem genannten Beispiel hätte der Schaden aber auch mit einem Totalverlust des Hotels enden können, an eventuelle Personenschäden gar nicht zu denken. Die Lösung:

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