Fragen und Fälle rund um die Klauseln finden Sie hier. Aus der Praxis für die Praxis!

Zum Thema Incoterms ®: FCA oder DAP im Kontext einer innergemeinschaftlichen umsatzsteuerbefreiten Lieferung 

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FCA und Material zur Ladungssicherung

Ein deutsches Unternehmen plant die Lieferung einer Maschine nach Dänemark. In der vertraglichen Vereinbarung wurde als Lieferbedingung FCA vereinbart. Nun fragt sich das deutsche Unternehmen, ob es bei Verwendung der Klausel FCA zuständig für die Bereitstellung von Befestigungs-/Verzurrungsmaterial ist. Bei Rückfrage ergibt sich zudem, dass der Verkäufer selbst auch den Transport organisiert und im Nachgang die Kosten dem Käufer in Rechnung stellen wird.
Die Empfehlung unseres Experten lautete wie folgt:

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DAP exkl. Fracht - was soll das denn bedeuten?

Uns erreichte die folgende Anfrage eines importierenden Unternehmens: Wir haben immer wieder Unstimmigkeiten bei den Incoterms mit unseren Lieferanten. So erhalten wir häufig Auftragsbestätigungen mit zum Beispiel "DAP, exkl. Fracht, unverzollt Incoterms 2010". Die Fracht wird uns in diesem Fall nachträglich berechnet. Von der Theorie her beinhaltet aber die DAP Klausel dass der Verkäufer, sprich der Lieferant, den Transport zahlt bzw. der Betrag auf der Auftragsbestätigung ausgewiesen wird. Grundsätzlich sind wir bereit die Frachtkosten zu übernehmen, wichtig ist uns dass der Gefahrübergang erst bei Ankunft der Ware erfolgt. Leider finden wir aber keine passendere Klausel die besagt, dass der Verkäufer den Transport organisiert, wir aber di Kosten tragen. Selbst wenn wir unseren Lieferanten den vermeintlichen Fehler mitteilen, würden wir dadurch unter Umständen DAP verlieren und somit auch den Gefahrenübergang.

Wir könnten nun die Lieferanten auf den vermeintlichen Fehler ansprechen, da die Klausel DAP mit Frachtkostentragung durch den Käufer nicht passt - und sowieso im Streitfall eventuell ungültig wäre – und eine andere Klausel wählen, womit dann aber auch der Gefahrenübergang nicht mehr erst bei uns wäre.
Oder wir weisen die Lieferanten nicht darauf hin und übrnehmen den Fehler in unsere Bestellungen. Dann wäre es so vereinbart und wir hätten im Streitfall den Gefahrenübergang auf unserer Seite. Über eine Einschätzung Ihrerseits würden wir uns freuen.

Unser Experte antwortete wie folgt:

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FOB und CIF im Kontext von Luftfrachten  

Wir erhielten eine Anfrage zur Klauselverwendung wie folgt:
Die Incoterms CIF und FOB sind im eigentlichen Sinne für den Transportweg Seefracht ausgegeben.
Ist es dann inhaltlich richtig die Lieferdingung CIF auch bei Landverkehr und Luftfracht bzw. FOB auch bei Luftfracht zu verwenden?
Wenn CIF unter Angabe des finalen Bestimmungsorts und FOB unter Angabe des Abgangsflughafens verwendet werden würde.
Wenn ja, wo würde dann jeweils der Gefahrenübergang stattfinden?
Wenn nein, welche alternativen Incoterms wären zu verwenden?
Unser Experte antwortete wie folgt:

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