2. März 2021

Hinweise zum Vorsteuer-Vergütungsverfahren

 Mittels Vorsteuer-Vergütungsverfahren können sich vorsteuerabzugsberechtigte inländische Unternehmen im Ausland gezahlte Vorsteuer erstatten lassen. Der Antrag für EU-Mitgliedstaaten kann in Deutschland zentral und auf elektronischem Weg beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) eingereicht werden. Die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Unionm ist zum 31.12.2020 geendet, die Regelungen zur Vorsteuer-Vergütung gelten daher noch für das Jahr 2020..

Aufgrund des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union ist jedoch die Antragsfrist geändert. Während für die übrigen EU-Staaten ein Antrag bis zum 30.09.2021 möglich ist, gilt für Großbritannien die deutlich kürzere Frist bis zum 31.03.2021. Im Falle eines Antrages nach dieser Frist ist mit einer Ablehnung zu rechnen. Die beantragte Vergütung muss im Falle eines Jahres-Antrages mindestens 50 € betragen.

 Weitere INformationen und Unterstützung zu diesem Thema finden sie auch bei unserem AWF-Partner: FACT Steuerberatungsgesellschaft mbH, Kassel

 

25. Januar 2021

Die Handwerkskammer informiert zum Brexit - Was Handwerker und Handwerkerinnen jetzt wissen müssen

Das Vereinigte Königreich Großbritannien (England, Wales und Schottland) und Nordirland, kurz Großbritannien, hat die Europäische Union, d.h. den EU-Binnenmarkt und die Zollunion verlassen. Die Personenfreizügigkeit und der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr endeten am 31. Dezember. Großbritannien ist nun ein Drittstaat.

Am 24.12.2020 wurde zwischen Großbritannien und der EU ein Handels- und Kooperationsabkommen mit neuen Regeln vereinbart. Dieses ist zunächst provisorisch in Kraft getreten, da noch die Zustimmung des Europäischen Parlaments fehlt. Eins ist sicher: das Miteinander wird nun komplizierter als bislang, eine gute Vorbereitung ist für alle betroffenen Handwerksunternehmen erforderlich!

Hier geht es zu der Rubrik 'Brexit-Informationen'  

20. Januar 2021

Offizielle Seite Government UK zum Brexit

New rules apply to things like travel and doing business with Europe. Use the Brexit checker to get a personalised list of actions for you, your business and your family.
Direkt auf die Seite gelangen Sie - hier - .

 

Januar 2021

Brexit: Personal inn EU und UK

Europäische Union (EU) und Vereinigtes Königreich (UK) haben zum Jahreswechsel mit dem Ablauf der Übergangsphase ein neues Kapitel ihrer Beziehungen aufgeschlagen. Die Übergangsphase sollte den Unternehmen Zeit geben, sich auf die bevorstehenden Änderungen einzustellen.

Noch am 24. Dezember 2020 haben EU und UK das Handels- und Kooperationsabkommen (Trade and Cooperation Agreement / TCA) abgeschlossen. Es gilt bereits vorläufig seit dem 01. Januar diesen Jahres und bereitet auf die nun bereits eingetretenen sowie künftig noch zu erwartenden Änderungen vor. Das TCA umfasst neben Vereinbarungen über Handelskonditionen auch Fragen der Kooperation, die Personal und Mitarbeiter betreffen. Dieser Beitrag beschreibt die wesentlichen rechtlichen Änderungen für die Arbeitnehmer und Unternehmen.
Thema Brexit: Personal in UK und EU

 

Januar 2021

Brexit: IP und Wettbewerbsrecht

Zum 31. Dezember 2020 endete die sog. „Übergangsphase“ des Austritts („BREXIT“) des Vereinigten Königreichs (UK) aus der Europäischen Union (EU). Mit dem endgültigen BREXIT kommen nicht unerhebliche Änderungen für die Handelspartner im europäischen Wirtschaftsraum einher. Die umfangreichsten Folgen des nun in Kraft getretenen sog. „Trade and Cooperation Agreement“ (TCA) zwischen der EU und UK infolge des Austritts werden hier in Kürze dargestellt.
Seit 01. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich (UK) getrennt von der EU – die Übergangsphase ist beendet, UK ist nicht mehr Teil des Binnenmarktes und der Zollunion und scheidet aus allen internationalen Verträgen der EU aus. Den Weg für das künftige Verhältnis von EU und UK haben die Parteien im Withdrawal Agreement vom 12. November 2019 und im Trade and Cooperation Agreement vom 24. Dezember 2020 (TCA) gezeichnet. Der folgende Beitrag erläutert die Rechtssituation im Hinblick auf den gewerblichen Rechtsschutz und das geistige Eigentum, das Datenschutzrecht und das Wettbewerbsrecht ab dem 01. Januar 2021.

Thema Brexit: IP und Wettbewerb

 

Januar 2021

Brexit: Auswirkungen auf Handel und Dienste

Über den Brexit wurde in den letzten Jahren immer wieder berichtet, aber eben nur vorläufig und unter dem Vorbehalt der endgültigen Regelungen. Nun haben sich EU und UK im letzten Moment geeinigt: seit dem 01. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich (UK) getrennt von der EU – die Übergangsphase ist beendet, UK ist nicht mehr Teil des Binnenmarktes und der Zollunion und scheidet aus allen internationalen Verträgen der EU aus.

EU und UK haben den Weg für ihr künftiges Verhältnis im Withdrawal Agreement vom 12. November 2019 und im Trade and Cooperation Agreement vom 24. Dezember 2020 (TCA) vorgegeben. Die Anwaltskanzlei Herfurth und Partner, Hannover, hat  das Ergebnis zum Brexit und die wichtigsten Rechtsfolgen für Unternehmen in einem compact Beitrag zusammengefasst:

Thema Brexit und Auswirkungen auf Handel und Dienste

 

05. Januar 2021

Der Brexit ist da - wichtige Informationen für Unternehmen

Am 24. Dezember 2020 haben sich die Unterhändler der Europäischen Union und des Vereinigten Königreiches auf einen Vertragsentwurf zum Austritt aus dem EU-Binnenmarkt geeinigt. Das britische Unterhaus hat den Freihandelsvertrag mit großer Mehrheit angenommen, die Akzeptanz des Oberhauses gilt als sicher. Damit kann das Vertragswerk ab dem 1. Januar 2021 vorläufig bis zum 28. Februar 2021 angewendet werden. Die Zustimmung der EU-Staats- und Regierungschefs und der Parlamente steht noch aus. Der jetzt vorliegende Vertragstext ist daher noch nicht endgültig. In einer Veröffentlichung stellt die IHK Kassel-Marburg die wesentlichen Punkte des Abkommens in einer Kurzübersicht vor.

Direkt auf die Sonderseite gelangen Sie hier

 

2. März 2020

Brexit: Was Geschäftsreisende jetzt wissen sollten

Nach langem Hin und Her ist Großbritannien am 31. Januar offiziell aus der Europäischen Union (EU) ausgetreten. Fortschritt sieht anders aus, und langfristig werden die Reisenden auf beiden Seiten des Kanals spüren, was zusätzliche Hürden und Bürokratie bedeuten. Zunächst aber ändert sich für Dienstreisende mit den Zielen England, Schottland, Wales und Nordirland nichts. Laut dem Austrittsvertrag gilt bis Jahresende eine Übergangsphase, da die genauen Regelungen für Zoll und Grenzkontrollen erst noch verhandelt werden müssen.

Personalausweis genügt zur Einreise
Zur Einreise brauchen EU-Bürger einen Personalausweis oder Reisepass. Das ist nicht neu, denn Großbritannien war nie Mitglied der Schengener Abkommen über die Abschaffung von stationären Grenzkontrollen. Mindestens bis zum Jahresende sollen Reisende aus der EU außerdem mit einem vorläufigen Personalausweis einreisen dürfen. Darüber hinaus brauchen Deutsche auf Dienstreise weiterhin keinen internationalen, sondern nur den deutschen Führerschein, um im Vereinigten Königreich Auto fahren zu dürfen. Wer dort mit dem Dienstwagen unterwegs sein möchte, sollte ab 2021 aber eine grüne Versicherungskarte vorzeigen können. Diese stellt jede Versicherung auf Anfrage aus.

Vorerst keine Roaming-Gebühren
Handytelefonate, Surfen mit dem Smartphone und SMS werden für EU-Bürger in Großbritannien vorerst nicht teurer. Bislang waren sie dort wie in allen anderen EU-Mitgliedsstaaten von Roaming-Gebühren befreit. Die Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und Telefónica wollen nun das Vereinigte Königreich mindestens bis auf Weiteres freiwillig in die EU-Zone einstufen.

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26. September 2019
Brexit und Geschäftstätigkeit mit UK

Gestern hat der Supreme Court von Großbritannien entschieden, dass der Premierminister das Parlament nicht beurlauben kann, wenn so wesentliche Entscheidungen zu treffen sind, wie die zum Brexit.
Das eröffnet wieder Spielraum für Übergangslösungen. Gleichwohl müssen sich Unternehmen aber auf die verschiedensten Szenarien einstellen. Für manche wird es sinnvoll sein, eine eigene Tochtergesellschaft in UK zu etablieren, um den Geschäftsverkehr marktfreundlich abwickeln zu können.
Für alle ist aber die Rechtslage bei einem harten Brexit zu beachten. Zu diesen Themen hat Herfurth & Partner Rechtsanwaltsges.mbH, langjähriger Partner des Außenwirtschaftsforums,  gemeinsam mit Kollegen in London, einen aktuellen Aufsatz zur Limited vorbereitet.

Sie finden diesen Aufsatz hier: Die englische Limited
Zudem finden Sie hier noch den Link zu einem früheren Beitrag zum Thema harter Brexit: Rechtsfolgen des Brexit

Bei Fragen zu der Thematik empfehlen wir, das Team  von Herfurth & Partner direkt anzusprechen.

15: April 2019

DIHK-Glossar: Der Brexit von A bis Z

Die wichtigsten Begriffe rund um den Brexit kurz erklärt!
Der DIHK veröffentlicht ein kostenfreies Glossar. Darin werden die zentralen Daten zum EU-Austritt Großbritanniens aufgelistet. Die Veröffentlichung wird im weiteren Verlauf der Brexit-Verhandlungen steigt ergänzt und aktualisiert.

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