16. Oktober 2019
Brexit - es wird spannend

Brexit - es dürfte spannend werden. Die britische Regierung will unverändert einen Austritt zum 31. Oktober. Noch immer, obgleich wieder verhandelt wird, ist eine wirkliche Einigung auf ein Austrittsabkommen nicht in Sicht, und im Parlament gibt es keine klaren Mehrheiten und ganz besonders nicht für einen Austritt ohne Abkommen (den so genannten No-Deal Brexit).

Wir haben für Sie daher einige informationsquellen zusammengefasst, auf die wir an dieser Stelle gerne hinweisen.

Die Deutsche Außenhandelskammer (AHK) Großbritannien veröffentlicht regelmäßig neue Informationen zu dem Thema. So hat eine ganz aktuelle Herbstumfrage interessante Resultate erbracht. Danach wünschen nur 12 % der befragten Unternehmen den schnellen und harten Brexit, 24 % sprachen sich für einen Brexit in Anlehnung an das bisherige verhandelte Austrittsabkommen aus und 64 Prozent sind sogar bereit, eine noch längere Phase der Unklarheit hinzunehmen, wenn das Ergebnis ein weicherer Brexit mit einer Zollunion/-partnerschaft und einer engen Anbindung an den Binnenmarkt wäre.
Sie finden die gesamten Ergebnisse der AHK-Herbstumfrage auf der Website der AHK Großbritannien.

Die international tätige Spedition Kühne + Nagel (AG & Co) KG, hat auf Ihrer Seite eine Sonderrubrik zum Brexit und Auswirkungen auf das Transportgeschäft eingerichtet. Sie finden die Informationen - hier -  .

Ein neues Webinar der GTAI unter dem Titel „Brexit Update 5“ wird eine Woche nach dem derzeit aktuellen Austrittstermin stattfinden. Am 6. November 2019 wird man die Themen behandeln, die sich aus den aktuellen Entwicklungen ergeben und von denen man glaubt, dass sie relevant für deutsche Unternehmen mit Beziehungen zum VK sind.
Direkt auf die Seite mit den Webinaren gelangen Sie - hier - .

Und gerne weisen wir auch noch einmal zwei Veröffentlichungen zu diesem Themenbereich hin, welch  Herfurth & Partner Rechtsanwaltsges.mbH,  gemeinsam mit Kollegen in London, erstellt hat.
Zum Einen den Aufsatz : Die englische Limited
und zudem einen früheren Beitrag zum Thema harter Brexit: Rechtsfolgen des Brexit