12. Juli 2026
Der Data Act ist ein zentrales Element der europäischen Datenstrategie, die unter dem Leitbild „Shaping Europe’s Digital Future“ entwickelt wurde. Ziel dieser Strategie ist der Aufbau eines interoperablen europäischen Datenökosystems, das den freien Fluss von Daten innerhalb der Europäischen Union ermöglicht und gleichzeitig faire Wettbewerbsbedingungen schafft. Dabei soll insbesondere die bislang häufig beobachtete Konzentration von Daten in den Händen weniger großer Unternehmen aufgebrochen werden. Durch klare rechtliche Rahmenbedingungen wird angestrebt, die wirtschaftliche Nutzung von Daten zu erleichtern und gleichzeitig innovative Datentreuhandmodelle zu fördern.
Lesen Sie mehr im neuen HP Compact, einer Informationsreihe unseres AWF- Partners Herfurth und Partner.
Direkt zur Veröffentlichung gelangen Sie hier
9. Juli 2026
Am 15. Juni 2026 hat die EU neue Sanktionen gegenüber Russland verabschiedet. Es handelt sich dabei nicht um das 21. Sanktionspaket, welches derzeit in Arbeit ist, sondern um ein zusätzliches Listungspaket. Schwerpunkte bilden die Listung von weiteren Personen und Entitäten des russischen militärisch-industriellen Komplex sowie der hybriden Aktivitäten und der systematischen Missachtung internationalen Rechts und der Menschenrechte.
Die Sanktionen richten sich gegen sieben Personen und 21 Unternehmen aus dem militärisch-industriellen Bereich, darunter Hersteller und Zulieferer von Drohnen sowie militärischem Gerät, auch unter Einbeziehung von Akteuren aus Drittstaaten wie China. Gleichzeitig verstärkt die EU die Maßnahmen gegen Russlands Energiebereich, da die dortigen Einnahmen eine wesentliche Finanzierungsquelle für den Krieg darstellen. Hier wurden weitere zwei Personen und 24 Organisationen, die am Export von Öl und Erdölprodukten, insbesondere über die sogenannte „Schattenflotte", beteiligt sind, in die Sanktionsliste aufgenommen.
Hier zu weiteren Informationen auf der Seite der IHK Kassel-Marburg
Gerne veröffentlichen wir an dieser Stelle ein Stellenangebot unseres AWF-Partners Contradius. Das Angebot richtet sich an Industriekaufleute (m/w/d) oder Speditionskaufleute (m/w/d) oder Kaufleute im Groß- und Außenhandel (m/w/d) oder Juristen (m/w/d)
Gesucht wird ein Seminarleiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Zoll und Exportkontrolle aus der Region Nordhessen, Südniedersachsen oder Ostwestfalen
Die Contradius ist ein erfolgreiches Team von hochspezialisierten Beratern mit einem Backoffice in Ahnatal bei Kassel.
Die Passion gilt dem Spezialgebiet, der Außenwirtschaftsberatung mit dem Schwerpunkt „Zoll“ und „Exportkontrolle“. Am Markt gehört Contradius zu den etablierten Anbietern und hat einen hervorragenden Ruf, Kundenanforderungen schnell und effektiv auf den Punkt zu lösen.
Auch „Quereinsteiger“ sind willkommen. Das Fachwissen erhalten Sie von Contradius – viel wichtiger ist Ihre Persönlichkeit: Sie können Menschen auch für vermeintlich „trockene“ Themen wie „Zoll“ und „Exportkontrolle“ begeistern. Sie sprechen sicher und souverän auch vor größeren Gruppen und können sprachgewandt auch komplizierte Sachverhalte auf den Punkt bringen.
Sie haben Sie Ihren Wohnsitz inNordhessen, Südniedersachsen oder Ostwestfalen.
Weitere Informationen und Details zum Stellenangebot hier
08. Juni 2026
Ab dem 1. Juli 2026 werden Kleinsendungen unter 150 Euro aus Drittländern nicht mehr zollfrei sein. Der Rat der Europäischen Union hat am 12. Dezember 2025 beschlossen, dass der vorübergehende Zollsatz in Höhe von 3 Euro auf jeden einzelnen Artikel in einer Sendung, je nach der jeweiligen Tarifposition, erhoben wird. Damit entfällt die bisherige Freigrenze für Waren mit geringem Wert.
Die neuen Vorschriften reagieren auf die Tatsache, dass Kleinsendungen derzeit zollfrei in die EU eingeführt werden, was zu unlauterem Wettbewerb für EU-Verkäufer führt.
Der Zoll hat zum Thema eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In Deutschland wird die Erhebung des Pauschalzolls sowohl in ATLAS IMPOST wie auch in ATLAS Zollbehandlung transaktionsbezogen vorgenommen werden. U. a. wird darauf Bezug genommen, wie der Gesamtbetrag in "Zölle" und ggf. "EUSt" aufgeschlüsselt wird. Ferner wird auf die Auswirkungen auf die Höhe von Gesamtsicherheiten hingewiesen
25. Mai 2026
Das Carnet ATA ist das Begleitpapier für Waren, die nur vorübergehend ins Ausland mitgenommen werden. Seit einigen Jahren gibt es bereits die Möglichkeit der elektronischen Antragstellung. Ausgegeben wurde das Carnet jedoch bislang in Papierform, von den Zollstellen eröffnet und für entsprechende Reisen genutzt. Künftig wird der komplette Prozess digital erfolgen. Zum Start führen die Europäische Union, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und Norwegen am 1. Juni 2026 das volldigitale Carnet ein.
Laut der für das Verfahren zuständigen Internationalen Handelskammer ICC ist eine Übergangsphase bis Ende 2027 vorgesehen, in der das volldigitale Verfahren schrittweise auf die verbleibenden 51 Länder ausgeweitet wird.
20. Mai 2026
Hessischer Außenwirtschaftstag bietet Plattform fürs Auslandsgeschäft - Welche Länder und Regionen versprechen neue Geschäftsmöglichkeiten und wie gelingt der Markteinstieg? Der Außenwirtschaftstag Hessen am Donnerstag, 11. Juni, in der IHK Frankfurt am Main bietet auch Unternehmen aus Nordhessen und der Region Marburg eine Plattform fürs Auslandsgeschäft.
Die Gemeinschaftsveranstaltung der zehn hessischen Industrie- und Handelskammern, darunter die IHK Kassel-Marburg, lädt ein zu lebhaften Paneldiskussionen über die Entwicklung der Weltwirtschaft, stellt Chancenmärkte rund um den Globus vor und wirft „Spotlights“ auf aktuelle Trends und Fragestellungen. 50 Experten aus dem Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) beraten vor Ort individuell zu ihren Märkten, geben praxisnahe Tipps und unterstützen auch im Anschluss, zum Beispiel bei der Suche nach Abnehmern und Lieferanten.
10. Mai 2026
Das Abkommen zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur eröffnet für Unternehmen erhebliche wirtschaftliche Chancen. Es verspricht den Abbau von Zöllen, einen verbesserten Marktzugang, transparentere Verwaltungsverfahren und eine höhere rechtliche Planbarkeit in vier wichtigen lateinamerikanischen Märkten. Für exportorientierte mittelständische Unternehmen kann es damit zu einem operativen Instrument werden, das Wettbewerbspositionen stärkt und neue Geschäftsfelder erschließt.
Gleichzeitig zählt das Abkommen zu den komplexesten handelspolitischen Projekten der vergangenen Jahrzehnte. Es betrifft einen Wirtschaftsraum von rund 450 Millionen Menschen in der EU und etwa 270 Millionen in den Mercosur-Staaten und ist politisch wie rechtlich umstritten. Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen, agrarpolitische Interessen sowie die unionsrechtliche Zuständigkeitsverteilung prägen die Debatte.
Zu dieser Thematik hat unser AWF-Partner, Herfurth und Partner, ganz aktuell eine Veröffentichung im Rahmen der HP Compact Reihe zur Verfügung gestellt.
Christoph Külzer-Schröder
Weidenweg 23 | D - 34292 Ahnatal Weimar
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